Maria Mengwasser

Ausbildungsinhalte

Ausbildungsziel

Im Lehrgang zum Tierheilpraktiker bei Trifolium bekommen Sie das gesamte Wissen vermittelt, das zur Gründung einer eigenen Praxis notwendig ist.
Trifolium legt das Fundament für einen erfolgreichen Start in die Selbständigkeit als Tierheilpraktiker.

Tierheilpraktikerprüfung

Die großen Tierheilpraktikerverbände haben sich zur „Kooperation deutscher Tierheilpraktikerverbände e.V.“ zusammengeschlossen, um den Berufsstand des Tierheilpraktikers zu fördern und seine Stellung in Gesellschaft und Gesetzgebung zu sichern.
2004 hat die „Kooperation deutscher Tierheilpraktikerverbände e.V.“ anspruchsvolle Prüfungsrichtlinien zur Tierheilpraktikerprüfung erlassen. Dieser neue Prüfungsstandard fordert von jedem Tierheilpraktiker eine Facharbeit, das Bestehen der schriftlichen, einer mündlichen und einer praktischen Prüfung vor dem Berufsverband.
Alle unsere Schüler werden auf das Bestehen dieser Prüfung intensiv und ausführlich vorbereitet.
So geprüfte Tierheilpraktiker sind von jedem Berufsverband der „Kooperation deutscher Tierheilpraktikerverbände e.V.“ anerkannt und erfüllen damit die Qualitätskriterien der derzeit unabhängigsten Institution unseres Berufsstandes.

Praxis

Beim Start in die eigene Praxis unterstützt Sie Trifolium gern.
In Rechts- und Fortbildungsfragen bleiben wir Ihr Ansprechpartner.

Ausbildungsinhalte 1. Fachsemester:

  • Grundlagen Zelle und Gewebe: Das Grundgerüst zur Anatomie und Physiologie
  • Als erstes großes Thema wird uns der Bewegungsapparat beschäftigen, besonders bei der Behandlung von Pferd und Hund suchen uns solche Patienten häufig in der Praxis auf.
  • Herz- Kreislauf (inkl. Blut- und Lymphsystem): ohne dem geht nichts, der Motor des Lebens, viele Erkrankungen resultieren aus Schwächen in diesem Gebiet. Spannend und wichtig!
  • Erste Einführungen in naturheilkundliche Therapien: Zum Beispiel die Phytotherapie (Heilpflanzenkunde), die manuellen Therapien (Massage, Lymphdrainage usw.), Eigenbluttherapie.

Praxiswochenenden im 1. Fachsemester:

  • Praxiswochenende Bewegungsapparat: hier lernen Sie direkt am Tier u.a. wichtige Knochenpunkte zu ertasten.
  • Praxiswochenende Bioresonanztherapie. Eine erste intensive Einführung in die Möglichkeiten der Bioresonanzdiagnose und –therapie.
  • Sommerferien!!! Ganz wichtig, um den Stoff sacken zu lassen, alles ein wenig zu sortieren und neue Kräfte zu sammeln!
  • Ein Wochenende Bach-Blüten-Therapie: Nach diesem Wochenende sind sie so geschult, dass sie kleinere Anwendungen mit den Bach Blüten selbständig beherrschen.
  • Praxisseminar zum Thema Herz-Kreislauf: Wichtige Untersuchungsschritte bei Klein- und Großtieren werden vermittelt.
  • Auch in der Vergangenheit bereits ein beliebtes Praxisseminar: Laboruntersuchungen, was ist als Tierheilpraktiker möglich. Wie wird´s gemacht. Weitere Infos siehe unter “Seminare”
  • Und dann ist Weihnachten, Ihnen wird der Kopf brummen von dem vielen Stoff, aber sie werden süchtig sein nach neuem Lehrstoff, denn wer einmal damit begonnen hat, der kommt von der Naturheilkunde nie mehr los!

Ausbildungsinhalte 2. Fachsemester:

  • Anatomie, Physiologie und Pathologie des Atmungsapparates von Klein- und Großtier.
  • Einführung Homöopathie: Einige werden dann sicherlich schon sehnsüchtig darauf warten. Die mit bekannteste Therapie in der Naturheilkunde. Wer sich damit intensiv beschäftigen möchte, sollte mehrere Jahre des intensiven Lernens einplanen. Hier bekommen Sie einen ersten Eindruck. Weitere INfo siehe unter “Seminare”
  • Anatomie, Physiologie und Pathologie des Verdauungsapparates von Klein- und Großtier. Hier werden auch die Zähne und Parasiten mit angesprochen und anschließend der umfangreiche Bereich der Ernährung unserer Tiere. Für Tierheilpraktiker ein ganz wichtiges Feld! Spezielle Bereiche wie Leber, Galle, Pankreas werden extra besprochen.
  • Ebenso werden auch die anderen Tierarten in diesem Halbjahr angesprochen werden. Nutztiere und die kleinen Nager und Vögel sind ebenfalls Patienten in der Tierheilpraxis. Tierheilpraktiker haben hier eine besondere Aufgabe in der Aufklärung und Beratung!
  • Onkologie: Als Tierheilpraktiker müssen wir zu diesem Thema bescheid wissen. Welche Arten von Krebs gibt es und wie können wir unterstützen.
  • Harntrakt: Anatomie, Physiologie und Pathologie. So langsam werden wir dann auch die Sommerferien als Pause benötigen. Nun werden die Zusammenhänge der einzelnen Organsysteme deutlich.

Praxiswochenenden im 2. Fachsemester:

  • Therapien wie z.B. die Blutegeltherapie und die Biochemie nach Dr. Schüssler.
  • Passend zu den Abendthemen kommt in diesem Halbjahr auch das Wochenende auf einem Nutztier-Hof und die Huf- und Klauenpflege.
  • Wir werden uns langsam an die Differentialdiagnostik wagen. Sie haben dann bereits einige große Organsysteme kennen gelernt und es ist wichtig die einzelnen Erkrankungen richtig einzustufen.
  • Mai 2010: Zwischenprüfung. Haben Sie alles verstanden? Gibt es Lücken, wo muss wiederholt werden? Kenntnisüberprüfung nicht nur für die Schüler wichtig, auch für uns Dozenten!
  • Praxistag: “Erste Hilfe bei Kleintieren”. Weitere Infos siehe unter “Seminare”.

Ausbildungsinhalte 3. Fachsemester:

  • Anatomie, Physiologie und Pathologie Hormonsystem: Sie werden sehen, wie auch die Hormone in kleinsten Mengen den gesamten Organismus beeinflussen.
  • Anatomie, Physiologie und Pathologie Nervensystem: Hierzu gehören natürlich auch die  Reflexe und die Sinnesorgane.
  • Anatomie, Physiologie, Pathologie Haut.
  • anzeigepflichtige Infektionskrankheiten, die jeder Tierheilpraktiker sicher kennen muss und auch in der Prüfung eine große Rolle spielen.

Praxiswochenenden im 3. Fachsemester:

  • Die allgemeine Untersuchung von Groß- und Kleintier stehen bei unseren Praxiswochenenden in diesem Halbjahr im Vordergrund. Von der Fallaufnahme zur sicheren Diagnose.
  • Dies beinhaltet auch die Erste Hilfe beim Großtier in Theorie und Praxis.

Ausbildungsinhalte 4. Fachsemester:

  • Differentialdiagnostik ist in diesem Halbjahr noch einmal ganz wichtig. Sie haben alle Organsystem im Großen und Ganzen durchgenommen und werden nun lernen, die Zusammenhänge sicher zu beherrschen.
  • Auch die Gesetzeskunde kommt nun auf den Lehrplan. Sie werden lernen, wo die rechtlichen Grenzen als Tierheilpraktiker sind.
  • Spezieller Stoffwechsel, Allergien und das Immunsystem, die Zucht mit Fortpflanzung und Geburt werden die letzten großen Themen sein, bevor wir in die ausführliche Wiederholung und Vertiefung des Stoffes gehen.

Praxiswochenenden im 4. Fachsemester:

  • Schwerpunkte: Wiederholung der Labortätigkeiten und Vertiefung der Differenzialdiagnostik.
  • Üben, üben, üben, heißt jetzt die Devise…ohne dem geht es nicht, aber es bringt ja auch viel Spaß, wenn man die einzelnen Mosaikstückchen zusammen setzen kann.
  • Nun werden wir Sie auf Ihren neuen Beruf vorbereiten und die Organisation einer Tierheilpraxis besprechen. Marketing und behördliche Anmeldungen sind dabei ebenso Thema wie ganz allgemeine organisatorische Bereiche.
  • spezielle Schulungen wie Röntgenbildbetrachtung. Weitere Infos finden Sie unter “Seminare”.
  • zweitägiges Seminar/Workshop zum Thema Neuraltherapie. Weitere Infos finden Sie unter “Seminare”.
  • Bevor wir uns nun in die letzte Vertiefung (und Verankerung) des Stoffes stürzen, werden wir erst einmal alles beiseite legen und eine erholende Pause einlegen! Sommerferien! :-)

Ausbildungsinhalte Abschlusssemester:

Dieses Halbjahr wird dazu dienen, dass Gelernte in Theorie und Praxis zu verankern, damit Ihr Fundament stabil und tragbar wird. Offene Fragen werden geklärt, Wunschthemen intensiver erörtert. Wie werden Sie begleiten bis zur Prüfung und Sie in allen wichtigen Punkten unterstützen. Genau hier wird sich unser Ausbildungskonzept wesentlich unterscheiden von anderen angebotenen Ausbildungen. Wir machen Sie fit für den wunderbaren Beruf des Tierheilpraktikers und wir lassen Sie nicht allein dabei!

Stand: 14. März 2010
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