Maria Mengwasser

Schulkonzept

Ausbildung mit Sinn und Spaß!

Wie entstand Trifolium?

Es gibt mittlerweile bundesweit viele Tierheilpraktiker-Ausbildungsstätten, wenn auch nicht so viele hier im hohen Norden. Was veranlasste uns also dazu, eine weitere Schule zu gründen?

Wir zwei, Jens Lau und Maria Mengwasser lernten uns durch Fortbildungen, Stammtische und Dozententätigkeiten kennen. Jeder für sich praktiziert schon längere Zeit in eigener Tierheilpraxis und unterrichtet auch in Schulen oder in den eigenen vier Wänden.

Durch die Arbeit für THP-Berufsverbände oder Arbeitsgruppen und Fortbildungen bundesweit, haben wir viel über die verschiedenen Ausbildungsgänge, die einige Kollegen durchliefen, erfahren und was für sie dabei nicht optimal erschien. Es ist kein Geheimnis, dass viele Tierheilpraktiker nach der Prüfung erst einmal große Probleme haben, Fuß zu fassen und sich zutrauen, selbstständig zu praktizieren.

Wir haben also all diese Punkte zusammengetragen und dabei kam der Wunsch auf, zu dritt etwas auf die Beine zu stellen, wie es uns selbst gefallen würde und wir haben überlegt, wie man viele der Kritikpunkte zufrieden stellend umwandeln kann.

Auch diese Schule wird immer weiter mit ihren Schülern wachsen und sich erfahrungsgemäß weiter entwickeln.

Wir wollten keine Hörsäle, in denen man den Dozenten kaum versteht oder keine Zwischenfragen stellen kann. Wir wollten kleine Klassen mit höchstens zwölf Schülern, wobei jeder individuell und ausreichend Antworten bekommt, bis er das Thema verstanden hat.
Dumme Fragen gibt es bekanntlich nicht ;-) .

Wir wollten kein Revolvingprinzip, bei dem man zu irgendeinem Thema dazugesetzt wird, egal, ob Vorkenntnisse vorhanden sind oder nicht.
Wir wollen eine geschlossene Klasseneinheit, die sich kennt, die miteinander vertraut ist und wo der eine dem anderen hilft. Deshalb fangen alle Schüler eines Lehrgangs immer gemeinsam an. Es gibt zwar die Möglichkeit bei Vorkenntnissen zu verkürzen, aber das sind Einzelfälle, die die Klasse nicht besonders stören. Der Unterrichtsstoff kann so ganz in Ruhe von A bis Z aufgebaut und verstanden werden.

Wir wollten keine Knebelverträge bei denen man unverhältnismäßige Verpflichtungen eingeht.
Niemand kann 100%ig sicher sein, dass sich seine Lebensumstände nicht einmal ändern können und die finanzielle Lage es nicht mehr zulässt, diese Ausbildung zu Ende zu bringen. Oder man entscheidet sich plötzlich für einen ganz anderen Beruf.
Auch dafür haben wir eine Lösung gefunden, indem unsere Vertragslaufzeit mit einer Kündigungsfrist von sechs Monaten versehen ist.

Wir wollen, dass Sie körperliche Funktionen begreifen und daraus krankhafte Störungen ableiten und sich selbst erklären können. Nur so können Sie später gezielt therapieren und auf eigenen Tierheilpraktiker-Beinen stehen. Dazu brauchen wir einen Unterricht, der umfassende medizinische Bereiche wie Anatomie und Physiologie beinhaltet.

Wir wollen, dass Sie später selbstständig Untersuchungen durchführen, Verdachtsdiagnosen stellen und differenzieren können. Sie sollen bei uns von Grund auf lernen, wie die jeweiligen Funktionen des Organismus im Krankheitsfall vor sich gehen und was man machen kann, um das Tier zu heilen oder zu lindern. Sie werden im Unterricht immer wieder praktisch lernen, ein Tier zu untersuchen und zu beurteilen, damit Sie später selbstsicher und kompetent in eigener Praxis arbeiten können.

Sie lernen zwei Lehrpraxen kennen, mit den jeweiligen Schwerpunkten Kleintiere, Pferde und Ponys und Groß- und Nutztiere, in denen Sie regelmäßig viel praktischen Unterricht erhalten.
Wir werden Ihnen beibringen, wie Sie bei den verschiedenen Tierarten Blut abnehmen und Sie werden verschiedene landwirtschaftliche Betriebe kennen lernen, u.a. Biohöfe, um zu sehen, wie man auch in diesen Bereichen die Tiergesundheit optimieren kann.

Gerade der praktische Unterricht wird viele Wochenenden ausfüllen, in denen wir Ihnen zeigen, wie sie welche Tierart untersuchen, an welche Erkrankungen Sie denken müssen, wenn Sie bestimmte Symptome vorfinden, wie Sie schließlich durch weiterführende Untersuchungen eine Krankheit nach der anderen ausschließen können, um schließlich zur sicheren Diagnose zu gelangen.

Damit Sie dann anschließen die Tiere auch behandeln können, bieten wir kleinere Therapieausbildungen innerhalb der Ausbildung an und je nach Therapieart auch größere Fachausbildungen. Zu den Fachausbildungen werden Sie innerhalb der Basisausbildung Schnupperkurse besuchen, die im Preis inbegriffen sind.

Wir werden Zwischenprüfungen abhalten, die alleine dafür gedacht sind, zu überprüfen, wo Sie stehen und wie man Sie persönlich unterstützen kann, falls es Probleme mit dem Lehrstoff gibt. Vor diesen Prüfungen braucht niemand Angst zu haben, denn sie sollen eine Hilfe für Sie sein und beinhalten keine Wertung.

Neben all dem nötigen medizinischen Unterricht haben wir Zeit eingeplant, um auch persönliche Themen zu bearbeiten wie z.B.: Prüfungsangst, Lernhilfen allgemein, wie trete ich sicher auf, wie gehe ich mit schwierigen Patientenhaltern um etc. Themenvorschläge werden gerne angenommen und können sicher auch kurzfristig mit eingearbeitet werden.

Auch nach der Prüfung bleibt Trifolium für Sie kompetenter Ansprechpartner in allen Berufsfragen. So gibt es die Möglichkeit in unseren Supervisionsgruppen Fallbeispiele oder Anliegen, die den Praxisstart oder die spätere Arbeit betreffen, zu bearbeiten.

Sie sehen, wir lassen Sie nicht alleine. Wir möchten Ihnen Mut machen, Ihr Wunschziel, Tierheilpraktiker zu werden, zu verwirklichen, Ihnen dabei kompetent zur Seite stehen, sodass Ihre Ausbildung nicht nur Arbeit sondern auch Freude macht und die nötige Begeisterung für diesen Beruf bedingt, der zur Berufung werden sollte.

Denn Lernen soll Spaß machen!

Wenn Sie Fragen haben, rufen Sie uns gerne an und schauen Sie auch einmal auf unseren Lehrplan auf diesen Seiten.

Ihr Trifolium-Team

Jens Lau
Maria Mengwasser

Stand: 14. März 2010
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